Pfarrei Maria, Königin des Friedens


 

Pastoralkonzept Maria, Königin des Friedens

(Stand nach der Gemeindeversammlung am 4.5.2013)

 

Gruppe: Caritas

Welche langfristigen Leitbilder haben wir?
•    Caritas (Nächstenliebe) ist in unserer Gemeinde eine der wesentlichen Grundlagen. Dies ist sowohl innerhalb der Gemeinde als auch von Außenstehenden zu spüren.

Zwischenziele:
•    Das Bewusstsein für Menschen, die Hilfe benötigen, wird bei den Gemeindemitgliedern geschärft.
•    Wir werden mehr Augen und Ohren, die Not sehen und hören, z.B. in den Gruppierungen, bei den anderen Gottesdienstbesuchern und bei unseren Nachbarn (Lebensumfeld)
•    In den Gruppierungen und Verbänden herrscht eine Kultur des Aufeinanderachtens, damit persönliche Probleme und Hilfebedarfe wahrgenommen werden.
•    Die Kontakte unter den Kirchgängern, gerade auch zu Menschen, die ansonsten noch keine Anbindung in der Gemeinde haben, werden weiter gestärkt.
•    Es gibt eine stärkere öffentliche Stellungnahme zu sozialen Fragen.
•    AnNa als zentrale caritative Anlaufstelle ist den Gemeindemitgliedern präsent.
•    Ältere und kranke Menschen werden von Gemeindemitgliedern besucht.

Mögliche Handlungsschritte:
•    AnNa soll in der Gemeinde bekannter gemacht werden, über Pfarrbrief etc., aber v.a. auch über persönliche Kontakte und über die Gruppierungen und Verbände, damit ein immer stärkeres Netz der Solidarität entsteht.
•    Die einzelnen Gemeindemitglieder und die Gruppierungen sollen sensibilisiert werden, mehr aufeinander und auf am Rande Stehende und Außenstehende zu achten, z.B. über einen Artikel im Pfarrbrief oder einen Brief an die Gruppierungen.
•    Das Thema Caritas sollte auch immer wieder in Gottesdiensten angesprochen werden, z.B. auch über besonders zu diesem Thema gestaltete Messen.
•    Die verschiedenen Besuchsdienste sollten gemeinsam überlegen, ob und wo Kräfte gebündelt werden können, da manche Senioren von mehreren Vertretern der Gemeinde besucht werden. Häufigere Besuche wären vielleicht besser.
•    Krankenbesuche müssten stärker wahrgenommen werden. Dafür ist es wichtig, dass entsprechende Informationen weitergegeben werden. Fraglich ist, ob Krankenbesuche von den vorhandenen Besuchsdiensten durchgeführt werden oder von Gemeindemitgliedern, denen die kranke Person bekannt ist. Wenn ein besserer Informationsfluss gelingt, könnte auch eine eigene Krankenbesuchsdienstgruppe Sinn machen.
•    Es soll eine Caritas-Arbeitsgruppe entstehen. Zu ihren Aufgaben sollten u.a. gehören: das Caritas-Konzept überprüfen und bewerten, politische Arbeit/öffentliche Stellungnahmen zu sozialen Fragen (in Rücksprache mit dem Pfarrer), Kontakt zu externen Fachleuten aufnehmen, um Bedarfe im Stadtteil abzufragen, konkrete Hilfe organisieren (z.B. auch mit Caritas-Geldern in Rücksprache mit dem Pfarrer).


Gruppe: Ehe und Familie

Welche langfristigen Leitbilder haben wir?

•    Sich in der Ehe und mit der Familie auf den Spuren Gottes zu machen.
Oder
Ehe und Familie ist die Keimzelle für Glaube, Liebe, Vertrauen, Geborgenheit, Achtung und Gerechtigkeit


Zwischenziele:
•    Ehe bedeutet: sich finden, sich tragen, sich ertragen
Wir wollen Paare, die sich (kirchlich) trauen lassen wollen, unterstützen, begleiten und beraten
•    Zur Familie gehören: Kinder, Jugendliche, Erwachsene, Senioren, Alleinlebende, Alleinerziehende
Wir wünschen uns ein familienpastorales Angebot, das Menschen in allen Lebensphasen und  gesellschaftlichen Schichten anspricht.

Mögliche Handlungsschritte:

•    Junge Paare werden durch Traugespräche mit einem Priester auf das Sakrament der Ehe vorbereitet. Die Brautleute sollten verstärkt auf die Ehevorbereitungskurse im Kreis Mettmann sowie auf spezielle Angebote des Bistums hingewiesen werden.
•    Das kath. Familienzentrum „Maria, Königin des Friedens“ bietet allen Familien Angebote zur Familienberatung, Angebote zur Stärkung der Erziehungskompetenz sowie Möglichkeiten der Begegnung. Das Familienzentrum sollte für eine bessere Öffentlichkeitsarbeit sorgen, zum Beispiel:
•    mehr Artikel im Pfarrbrief, öffentliche Presse, Internet-Auftritt
•    Bei Bedarf sollten weitere Angebote für Familien mit Kleinkindern (0 bis 2 Jahre) geschaffen werden, zum Beispiel: Krabbelgruppen, Elterncafe mit Hebammensprechstunden findet voraussichtlich ab Sommer 2013 im Familienzentrum statt.
•    Es sollte für ein bedarfsgerechtes Betreuungsangebot für Kinder der Kirchengemeinde gesorgt werden, zum Beispiel:
•    mehr Kindergartenplätze für Kindergartenkinder der Gemeinde schaffen (Eine Erweiterung der Kita St. Antonius um eine Gruppe ist geplant.)
•    Es sollte weiterhin ein qualifiziertes Betreuungsangebot für Kinder im Familienzentrum mit einer entsprechenden personellen, räumlichen und sachlichen Ausstattung gewährleistet werden. (Umbaumaßnahmen für die U-3 Gruppen wurden in beiden Kitas durchgeführt.)
•    Das Familienzentrum sollte weiterhin ein Betreuungsangebot gewährleisten, das gesellschaftliche Veränderungen berücksichtigt, zum Beispiel:
•    bedarfsgerechte Öffnungszeiten, Ferienvertretung, Erweiterung der Über-Mittag-Betreuung, Betreuung von Kindern unter 2 Jahren
•    Familien werden bei der Hinführung der Kinder in Glauben und Gemeinde unterstützt, zum Beispiel:
•    Kleinkinder-Wort-Gottesdienste, Familienmessen, Messdienergruppen, Pfadfinder, Angebote in den Kindertagesstätten.
•    Eltern sollten verstärkt auf familienpastorale Angebote im Erzbistum hingewiesen werden.
•    Bei Bedarf sollten Veranstaltungen (auch im Familienzentrum) stattfinden, die Eltern in religionspädagogischen Fragen unterstützen, zum Beispiel:
•    Ausstellung religiöser Bücher für Kinder, Elternabend mit religionspädagogischen Themen.
•    Eheleute und Familien werden/ sollen in Krisenzeiten unterstützt werden, zum Beispiel durch Kooperation mit bzw. Vermittlung zu Beratungsstellen
•    Weiterhin sind Begegnungsmöglichkeiten von Familien zu unterstützen, zum
•    Beispiel:
•    in den Kindertagesstätten, bei der KAB, bei der Kolping-Familie
•    Familien sind bei der Gründung von Familienkreisen zu unterstützen
•    Spezielle Angebote für Alleinerziehende sollten installiert werden oder Alleinerziehende sollten zumindest auf entsprechende Angebote im Bistum hingewiesen werden.
•    Zur Familienpastoral gehören alle Generationen. Angebote mit und für Senioren sollten weiterhin stattfinden.
•    Das bereits bestehende Angebot der Nachbarschaftshilfe sollte jegliche Unterstützung erhalten.
•    Die „Gedenkstätte für ungeborene Kinder“ auf dem Marienberg-Friedhof wird im April 2013 eingeweiht. Betroffene Eheleute und Familien finden dort die Möglichkeit der Trauerverarbeitung.
•    Vernetzung von Senioren und Ehe und Familie



Gruppe: Kinder und Jugend

Leitgedanke
•    Jugendpastorales Handeln ist Engagement für Kinder und Jugendliche als Dienst an der „Jugend der Kirche“ und an der „Jugend der Gesellschaft“. Wir wollen dazu beitragen, dass das Leben junger Menschen gelingen kann, und Orientierung geben für ein Leben aus dem Glauben.

Mögliche Handlungsschritte:
•    Die bestehenden Angebote für Kinder und Jugendliche in unserer Pfarrei sind positiv und als erhaltenswert zu bezeichnen denn sie leisten einen wertvollen Beitrag für die Gemeinde bzw. die Gesellschaft.
•    Für neuhinzugezogene Familien würden sich punktuelle, offene Angebote anbieten, um die pfarrverbandliche Arbeit kennenzulernen oder auch den Einstieg in diese zu erleichtern.
•    Es besteht Nachfrage und Bedarf nach einem Freizeitangebot für Kinder im Alter ab 6 Jahren. Sofern dies Angebot zustande kommt, kann eine verbindliche Teilnahme erwartet werden.
•    Eine enge Zusammenarbeit mit der städtisch katholischen Grundschule ist gerade auch nach dem Umzug in neue Räumlichkeiten weiter von Vorteil um so die Angebote direkt an die Kinder weiterzugeben.
•    Viele Kinder unserer Pfarrei sind sehr musikinteressiert, so dass ein (freies) Angebot auf diesem Sektor Anklang finden könnten.
•    Für Jugendliche aber auch für junge Erwachsene könnten sogenannte offene Angebote, die nicht an eine regelmäßige Mitgliedschaft/Teilnahme gebunden sind, eine Möglichkeit sein, den Kontakt zur Gemeinde nicht zu verlieren.
•    Gottesdienste, die sich an den Wünschen und dem Bedarf verschiedener jugendlicher Altersgruppen und Familien orientieren sind wünschenswert. Auch kleinere Gottesdienste mit einzelnen Gruppen bieten Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, Gottesdienste neu zu erleben und Glaubenserfahrungen zu machen.
•    Um Beziehungen zu intensivieren oder geistliche oder kirchliche Themen mit den Kindern und Jugendlichen zu besprechen, bietet es sich an, die Gruppen aufzusuchen und in den Gruppen ins Gespräch zu kommen, als darauf zu warten, dass Jugendliche an Treffen der „Erwachsenen“-Kirche teilnehmen.
•    Angebote der Jugendarbeit in unserer Gemeinde sollen einladend für Kinder und Jugendliche sein und sie willkommen heißen. Sie sollen Gemeinschaft stärken und Spaß machen. Punktuell können sie durch geistliche Angebote bereichert werden, die offen sind für die Fragen und Interessen der jungen Menschen in ihrer Lebenssituation.
•    Gründung einer Jugendband für entsprechende Gottesdienste
•    Offener Kinderchor neu gründen: Problem- Zeit, vielleicht sind Projekte möglich
•    In unseren Räumen Angebote für offene Jugendarbeit schaffen
•    Unsere Gemeinde macht religiöse und/oder musikalische Angebote in der OGATA



Gruppe: Liturgie

Welche langfristigen Leitbilder haben wir?
•    Die Eucharistiefeier ist das Kost-barste, was wir haben!


Zwischenziele:
•    In der Gemeinde soll das Bewusstsein für die Eucharistiefeier als Kraftquelle gestärkt werden;

Mögliche Handlungsschritte:
•    zielgruppenorientierte Gottesdienste sollen mehrmals im Jahr angeboten werden
•    die einzelnen Gruppierungen und andere interessierte Gemeindemitglieder sollen ermutigt werden zur Mitgestaltung;
•    Die Messdiener in SME sollen beim Priester sitzen.
•    Die Gaben zur Gabenbereitung sollen aus der Gemeinde heraus zum Altar gebracht werden.
•    Serie im Pfarrbrief zum Gottesdienstablauf schreiben
•    Erklärungen zur Liturgie in den entsprechenden Feiern geben



Gruppe: Mission (Mission Zugehörige und Fernstehende in unserer Gemeinde)

Welche langfristigen Leitbilder haben wir?
•    „Zeugnis geben von der Hoffnung, die uns erfüllt“ (1Petr. 3,15)
Option für eine einladende, für alle guten Willens offene Gemeinde


Zwischenziele:
•    „Die Fernen sind heute nicht mehr nur in anderen Kontinenten und Kulturen anzutreffen, sondern leben mitten unter uns“ – erweiterter Missionsbegriff
•    „Der Ansatz einer missionarischen Pastoral liegt nicht in möglichst spektakulären Aktionen, sondern in einem neuen Denken“
•    Der Glaube von Kirchennahen und von Kirchenfernen soll gestärkt werden
•    Alle Gemeindemitglieder und Gottesdienstbesucher sollen informiert werden
•    Die Caritas ist ein wichtiges Element unserer Gemeinde
•    Wir pflegen weiter die Verbindung zur Weltkirche (Eine-Welt-Kreis, kirchliche Hilfswerke,…)

Mögliche Handlungsschritte:
•    Ein Totengedenkbuch mit Fotos und Todesanzeigen soll in den Kirchen ausliegen
•    Wünschenswert ist eine „bewegte Kirche“ mit einer Pfarrwallfahrt oder einem gemeinsamen Gottesdienst, verbunden mit einer Wanderung.
•    Häufiger sollen in der Pfarrkirche besondere Gottesdienste mit den Kindern aus unserem Familienzentrum, Grundschul- und Pfadfinderkindern stattfinden, da diese auch viele randständige Eltern in Kontakt mit der Gottesdienst feiernden Gemeinde bringen.
•    Anlässlich von Tauffeiern, Eheschließungen und Beerdigungen kommen Fernstehende oft in Kontakt mit unserer Gemeinde, dabei könnte in den vorbereitenden Gesprächen auf neuzugründende Familienkreise und Gedenkgottesdienste in der Kirche hingewiesen werden. 
•    Angesprochen werden sollten Interessierte, die sich zu Glaubens-  und Erziehungsthemen in Vorträgen oder Gesprächskreisen, wie auch Bibelkreisen einbringen möchten.
•    Bei der redaktionellen Konzeption des Pfarrbriefes sollte bedacht werden, ob neben den notwendigen internen Informationen auch Randständige angesprochen werden.
•    Weiterhin sollte der Lichtblick auch in der Wallfahrtskirche ausliegen, da viele Gemeindemitglieder dort den sonntäglichen Gottesdienst besuchen und auch Menschen hier den ersten Kontakt zur Gemeinde finden können.
•    In den Schriftenständen sollten auf jeden Fall Informationen über den Wiedereintritt in die Kirche zu finden sein und Informationen über Hilfsangebote der Gemeinde (Caritas /ANNa)
•    Im Schriftenstand von Sankt Mariä Empfängnis und St Antonius sind Informationen zu den Kirchen wünschenswert.
•    Bei der redaktionellen Konzeption des Pfarrbriefes und des Lichtblicks, wie auch im Internet sollte bedacht werden, dass die Kontaktdaten von ANNA auch  aufgeführt werden.
•    Die Arbeit der Pfarrcaritas sollte mehr öffentlich werden, damit konkrete Hilfsanfragen, aber auch Hilfsangebote wahrgenommen werden können.



Gruppe: Senioren

Bemerkung:
Schon in der ersten Sitzung am 15.12.2012 zeigte sich, wie schwierig und breit gefächert der Themenkomplex „Senioren“ ist. Der Begriff „Senioren“ (siehe Sitzungsprotokoll vom 17.01.2013) stellt an sich schon ein Definitionsproblem dar, denn es handelt sich nicht um eine bestimmte Altersgruppe (z.B. ab 50 oder ähnlich). Die subjektive Wahrnehmung der einzelnen „Senioren“ ist wohl stark unterschiedlich.
So fühlt sich der eine zum „Alten Eisen“ gezählt, was ihn persönlich trifft, die andere aber geht ohne negative Befindlichkeiten mit dieser Bezeichnung um. Auch kann man schlecht von einer „erfahrenen Generation“ sprechen, da wir bei einem angenommenen Generationszyklus von 25 Lebensjahren die Zielgruppe nicht treffend erfassen. Vielmehr tendiert sie zu zwei Generationszyklen.
Vielleicht bezeichnen wir die Zielgruppe besser mit „Lebenserfahrene“, denn das kann man durchaus schon mit 50 Lebensjahren sein.
Intensive Internetrecherchen ergaben, dass durchweg das Thema „Senioren“ sehr spärlich behandelt wird. Vielfach taucht „Senioren“ nur im Zusammenhang mit der Caritasarbeit auf. Sicherlich gibt es hier Berührungsbereiche zu den Aufgaben der Caritas. Das Gleiche gilt wohl für die „Anlaufstelle Nachbarschaftshilfe (AnNa)“. Hier wird deutlich, dass nur die Vernetzung aller Gruppierungen und Aufgabenstellungen dazu führen kann, dass sich der Anteil der „Lebenserfahrenen“ unserer Pfarrgemeinde in ihr gut integriert und aufgehoben fühlen kann.
Auch offizielle Papiere des Erzbistums gehen auf „Senioren“ im Pastoralkonzept nicht ein, so dass die Arbeitsgruppe „freihändig“ agieren musste/durfte. Insoweit erhebt der Beitrag nicht den Anspruch auf Vollständigkeit, erscheint er in dem fortgeschriebenen Pastoralkonzept als eigener Punkt zum ersten Mal.

Ergebnis:
Welche langfristigen Leitbilder haben wir?
•    Menschen am Ende ihres Erwerbslebens und darüber hinaus sollen sich in unserer Gemeinde gebraucht und wertgeschätzt fühlen.

Zwischenziele:
•    Im Austausch mit den Senioren von heute und morgen sollten bestehende Angebote geprüft werden und weitere bedarfsgerechte Angebote entwickelt werden.
•    Die Arbeit des Glockentreffs soll gestärkt werden.
•    Stärkung der Seniorenarbeit auf Tönisheide


Mögliche Handlungsschritte:
•    Durchführung einer Befragung der Zielgruppen, woraus sich Hilfestellungen für ihre Fragen, Lebenssituationen und Lebensperspektiven ergeben können.
•    Informationen zu den Themen „altersbedingte Erkrankungen“ und „Altersarmut“ (Flyer, Veranstaltungen)
•    Generationenübergreifende Angebote, wie Erzählstunden, Kinderbetreuung, Spiele aus vergangener Zeit, Nach- und Lebenshilfe
•    Wir brauchen bessere Begriffe und eine größere Differenzierung unserer Zielgruppen


Gruppe: Wallfahrt und Pfarrei

Welche langfristigen Leitbilder haben wir?
•    Pfarrei und Wallfahrt sollen sich  im „Miteinander“ ergänzen, bereichern, beleben und  im Glauben stärken, damit das Evangelium zum Leuchten gebracht wird.


Zwischenziele:


Mögliche Handlungsschritte:
•    gemeinsamer Wochen/Monatsausblick (Pfarr- und Wallfahrtsnachrichten)
•    die Möglichkeit zur eucharistischen Anbetung müsste noch mehr publik gemacht werden (könnte vielleicht im Rahmen der eucharistischen Jahres geschehen)
•    Schulwallfahrt der Grundschulen könnte wiederbelebt werden
•    Pilgerbetreuung könnte noch intensiviert werden (z.B. Abholen von größeren Gruppen am Bus)
•    mehr Ehrenamtliche für die Pilgerbetreuung gewinnen
•    Exerzitien im Alltag anbieten
•    Messdiener für den Dienst im Dom gewinnen (z.B. Erwachsenenmessdiener,…)
•    Sonntagstreff im Pilgersaal für Pilger und Gemeindemitglieder (nach den Gottesdiensten)



Gruppe: Weitergabe des Glaubens

Welche langfristigen Leitbilder haben wir?
•    Die Weitergabe des Glaubens geschieht in unserer Pfarrgemeinde durch Katechese.
Ziel aller Katechese ist es, die Freude am praktizierten Glauben zu wecken und nachhaltig zu stärken.
Unter praktiziertem Glauben verstehen wir Gottesdienst und Nächstenliebe.


Zwischenziele:
•    Wir müssten den Menschen vermitteln, dass christlicher Glaube kirchliche Gemeinschaft braucht, denn Glaube kann nur wachsen und halten, wenn die Gemeinschaft mit anderen Gläubigen erfahren und gepflegt wird. Die Gemeinschaft trägt den Einzelnen.
•    Die Gemeinde müsste versuchen, mehr Möglichkeiten der Übergänge zwischen den Katechesen zu schaffen, um mehr Gemeindemitglieder zu binden, damit sie sich in der Gemeinde beheimatet fühlen.
•    Der persönliche Glaube des Einzelnen soll gestärkt werden, so dass jede/jeder zu einem Glaubenszeugen wird.
•    Die Weitergabe des Glaubens in den Familien soll gefördert werden.

Mögliche Handlungsschritte:
•    Der Glaube sollte nicht nur mit Worten weitergegeben werden, sondern man sollte dabei den gesamten Menschen erfassen mit „Kopf, Herz und Hand“, mit allen Sinnen. Dies ist besonders wichtig für Kinder und Jugendliche, denn sie müssen Glauben erleben.
•    Die Eltern und Familien sollten nach Möglichkeit stärker und verbindlicher in die Katechese (Vor- und Nachbereitung) mit einbezogen werden (Taufe, Kindergarten, Erstkommunion), um zu erreichen, dass die Kinder wieder mit und in ihren Familien den Glauben erleben und so in ihn hineinwachsen.
•    Durchführung eines Taufvorbereitungsseminars in Gruppen (ca. 3 Monate) durch Pastoralteam, Katecheten oder durch Referenten des Erzbistums, um Kontakte der jungen Familien zur Pfarrgemeinde und auch untereinander herzustellen.
•    Durchführung von Tauferinnerungsgottesdiensten mit den Tauffamilien eines Jahres
•    Nach Beendigung der Sakramentenkatechese (Taufe, Erstkommunion, Firmung) sollte eine kritische Nachbesinnung des Vorbereitungsteams erfolgen mit etwaiger Änderung des schriftlich niedergelegten Eckpunktekonzepts.
•    Die Ressourcen einzelner Gemeindemitglieder, einzelner Gruppen, der Verbände und Vereine und auch der Wallfahrt sollten stärker für die Katechese der gesamten Gemeinde  genutzt werden, dazu die Möglichkeit zu Kooperation und Vernetzung mit Anbietern von Katechese auf Stadt-, Kreisdekanats- und Bistumsebene.
•    Für Fernstehende oder auch Suchende sollte es Kurse bzw. Angebote geben, die die Grundlagen des (katholischen) Christentums näher bringen. Ein Alpha-Kurs ist avisiert.
•    Die Ökumene soll weiter gestärkt und gelebt werden.

Neviges - Tönisheide